Leistungsumfang (an einem Beispiel):



1. Radiologische Untersuchungen (4 Messpunkte)

  • Messung der Radonkonzentration in der Bodenluft bei ca. 1,50 m Tiefe an 4 Messpunkten inkl. Erstellung der Bohrlöcher,
  • Bestimmung der Bodenpermeabilität und der Radonverfügbarkeit,
  • Probennahme (für die Sichtanalyse) an ausgewählten Stellen der Grundfläche des künftigen Gebäudes
  • Messung der Ortsdosisleistung der Gammastrahlung an den Bohrpunkten (gratis)

2. Bodenphysikalische Untersuchungen (2-3 Messpunkte bis zu ca. 4m Tiefe)

  • Bestimmung der Tragfähigkeit mit Kennwerten,
  • Aussagen zum Wasser (inkl. Bauwerksschutz) und zur Wiederverwendbarkeit des Aushubs,
  • Messwerterfassung und Formulierung von etwaigen Baueinschränkungen

3. Gutachterliche Stellungnahme

  • Aufbereitung der Messdaten,
  • Bewertung der Messungen im Kontext der verfügbaren Informationen,
  • Ausarbeitung und Ausfertigung der Stellungnahme


1. Die radiologischen Untersuchungen dienen vor allem dem vorbeugenden gesundheitlichen Schutz vor erhöhter Strahlenbelastung durch den Zutritt von Radon in das Gebäude und zur Sicherung des Verkehrswertes der bebauten Immobilie.

2. Sollten sich im Verlauf der Arbeiten Hinweise auf belastetes Material in Oberflächennähe ergeben, so kann optional durch den Auftraggeber kurzfristig eine Erweiterung des Angebotes um folgende Positionen vorgenommen werden:

  • Messung der Ortsdosisleistung der Gammastrahlung im Gesamtobjekt (mittels Szintillationsmesstechnik) oder im Gelände (eingeschlossen ist die Generierung eines Messpunktnetzes in der vereinbarten Rastertiefe anhand vorgelegten Riss- und Kartenmaterials)
  • Radionuklidanalyse an Materialproben

3. Die Stellungnahme liegt 4 Wochen nach Eingang der schriftlichen Auftragsbestätigung vor. Andere zeitliche Abläufe bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. In jedem Falle ist mit Aufnahme der Messarbeiten eine Telefonauskunft über die verfügbaren Messergebnisse (Stand des Vortages) erhältlich.

Bemerkungen zur Leistungsbeschreibung